Süßkartoffel-Wedges

Nach einer langen Blogpause geht es heute mit einer Premiere wieder los – Süßkartoffel-Wedges. Wir haben noch nie Süßkartoffel gegessen, waren aber sehr neugierig darauf. Beim letzten Einkaf nahmen wir sie einfach mit und ließen sie einige Tage liegen, ohne so recht zu wissen, was wir damit anfangen. Was macht man eigentlich mit Süßkartoffeln?

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Süßkartoffel genießt hierzulande erst seit einigen Jahren den Hype. Aber neu ist die Pflanze ganz und gar nicht. Wer kennt nicht – aus den Filmen – das prunkvolle Thanksgiving-Menü in Amerika – bestehend aus Truthand und… ja! Süßkartoffel-Stampf!
Auf Kartoffelpürree hatten wir keine Lust, aber wie wäre es mit Wedges? Gesagt getan! Orientiert habe ich mich an diesem Rezept hier, habe es aber etwas abgewandelt! Aufwändiger wurde es dadurch aber natürlich nicht – schaut selbst:

Zutaten

  • 2-3 große Süßkartoffeln, je nach Hunger und Personenanzahl
  • Salz, Pfeffer, Chilliflocken, Paprikapulver
  • Knoblauch
  • Kräuter
  • Olivenöl
  • Gefrierbeutel

Vorbereitung

  • Die Süßkartoffel mit einer Gemüsebürste sauber schrubben. Falls ihr keine Gemüsebürste habt, schält die Süßkartoffel nicht, schrubbt sie mit der grünen Seite eines sauberen, neuen Topfschwamm sauber!
  • Die Knolle in kleine Stückchen schneiden. Und diese in den Gefrierbeutel verfrachten

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Zubereitung

Als Erstes machen wir uns an die Vorbereitung der Marinade. Dafür hacken wir den Knoblauch klein und geben ihn in das kleine Schälchen hinein. Dazu geben wir dann unsere Kräuter. Ihr könnt nehmen welche ihr wollt, ich liebe TK-Kräuter. Die kosten nicht mal 1 Euro und sind bereits kleingehackt und man muss sie nicht erst in mühevoller Kleinstarbeit hacken. Dazu geben wir Olivenöl (das hängt von der Menge der Süßkartoffel ab) und würzen das Ganze kräftig mit Salz, Pfeffer, Chilli und Paprikapulver (auch das ist natürlich optional!)

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Jetzt füllen wir unsere Marinade in den Gefrierbeuteln mit unseren Süßkartoffel-Stückchen und schütten kräftig deftig, würzig, gut.  In der Zeit, in der die Wedges marinieren, heizen wir den Backofen vor – jetzt hängt es von eurem Ofen ab, auf wie viel. Heizt der wie bekloppt, so wie unserer, dann reichen 160°, ansonsten ruhig mehr!

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Als Nächstes verteilen wir die Süßkartoffel-Stückchen auf dem Blech und schieben das Blech in den Ofen, für ungefähr 35 Minuten. Fertig sind die Wedges, wenn das Fruchtfleisch weich ist, wenn ihr da mit einer Gabel reinpiekt. Gerne zwischendurch umrühren! Kurz vorm Ende der Backzeit, braten wir unser Steak an, so wie ihr es gerne mögt! Et voilà – guten Appetit!

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Tipps

  • Damit die Wedges nicht so trocken sind, haben wir noch auf die schnelle ein Quarkdip gezaubert. Dafür mischt ihr ein Päckchen Quark mit einem kleinen Becher Naturjoghurt. Dazu viiiele Kräuter, viiiel Salz, viiiiel Pfeffer und soviel Knoblauchen wie ihr vertragen könnt hinzu – fertig!
  • Ich würde die Süßkartoffel mehr salzen und würzen, als ihr er normalerweise tut. Denn ich habe gestern festgestellst, dass die Süße der Süßkartoffel mir zum Ende hin zu extrem wurde. So kürbisartig.

Habt ihr schon mal Süßkartoffel gegessen? Wie fandet ihr sie? Habt ihr Geheimtipp-Rezepte mit der Süßkartoffel?

Verliebt in Hattingen, gutes Essen, Lippenstifte und vor allen Dingen in ihren Ehemann!

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