Guacamole, nicht nur als Dip

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Wer kennt Guacamole nicht? Ideal als Dip zu Nachos bei einem geselligen Spielabend oder einfach bei einem Sit-In im Garten in den lauwarmen Sommernächten.
Aber wusstet ihr auch, dass Guacamole nicht nur als Dip einsetzbar ist?

Die meisten, die ich bis jetzt so probiert habe – waren mir zu lasch, also habe ich einst ein bisschen herumexperementiert und dabei ist ein Knoblauch-Galore herausgekommen. Avocado und Knoblauch sind eine super Kombi und deshalb geizen wir auch nicht damit.
Also, hier ist meine Version vom mexikanischen Klassiker:

Zutaten für die Grund-Guacamole

  • 2 reife Avocados
  • Saft einer Zitrone
  • Knoblauch, viel Knoblauch. Sehr viel Knoblauch!
  • Viel Salz & Pfeffer
  • Chili-Flocken (wir hatten noch die frische Schote von der Marinade übrig)
  • 1 EL Essig
  • 2 EL geschmacksneutrales Öl, z.B. Traubenkernöl

Zusätzliche Zutaten für den Guacamole-Salat

  • 1 Packung Cherrytomaten
  • 2 kleine Zwiebeln

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Vorbereitung

  • Einen Pürierstab bereitstellen. Habt ihr keinen Pürierstab, müsst ihr halt mit der Gabel matschen, aber da müssen die Avocados richtig reif für sein.
  • Auch eine Zitronenpresse brauchen wir. Wenn ihr keine habt, presst die Zitrone durch die saubere Hand – das lässt die Kerne nicht in die Schüssel mit der Avocado gelangen.

Zubereitung

Einfach einfach. Avocadofleisch von der Schale befreien und entkernen. Zermatscht die Avocados schon mal ein bisschen mit der Gabel, dann können sich die Zutaten besser miteinander verbinden. Essig ud Öl hinzugeben aber nicht zu viel Öl, Avocado ist fettig genug, aber nicht genug um die Säure des Essigs zu neutralisieren. Dann Knoblauch schälen und grob vorhacken. Den Rest erledigt der Stab – wenn ihr keinen habt, würde ich den Knoblauch durch die Presse jagen. Würzen, auch hier wieder: nicht geizen. Und dann eben alles vermengen und pürieren oder eben kräftig matschen.

Macht man einen Salat daraus, so halbieren noch wir die Cherrytomaten und schneiden die Zwiebeln. Optional kann man noch Petersilie oder Koriander reinhacken.
Und wenn man das Ganze miteinander vermischt, dann sieht die leckere Matsche so aus:

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Tipps

  • Mit diesem Verhältnis von Essig, Zitronensaft, Gewürzen etc. wird die Guacomole recht sauer – wenn ihr also Schärfe / Säure nicht gut vertragt, so fangt lieber mit einem Teelöffel Essig und schmeckt dann nach eurem Gusto ab.
  • Der Hunger war größer als gedacht, also haben wir uns spontan noch ein paar Spaghetti gekocht und den Salat dann als Sauce genutzt. Yummi!

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  • Schmeckt auch traumhaft als Brotaufstrich auf z.B. Ciabatta. Oder als Dressing zum Rucola. Oder natürlich auf die altbekannte Weise – Dip zu Nachos.
  • Um mehr Saft aus der Zitrone rauszukriegen, presst sie mit ein bisschen Kraft gegen die Arbeitsplatte und rollt sie einige Male hin und her, so lösen sich die Fasern von der Schale.
Verliebt in Hattingen, gutes Essen, Lippenstifte und vor allen Dingen in ihren Ehemann!

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